
25.01.24 –
Seit der Kommunalwahl 2019 konnten in Sachen Mobilität bereits viele Punkte angestoßen und erreicht werden. Aber auch in Zukunft müssen wir hier am Ball bleiben.
Radverkehr
Bzgl. Fahrradwege und entsprechender Infrastruktur wurde die Wegdecke zwischen Mühlhausen und Rettigheim erneuert, sowie der Lückenschluss in Richtung Malsch fertiggestellt. Zusätzlich wurde das „Stadtradeln“ mehr ins Bewusstsein gerückt, sodass es inzwischen einen richtigen Wettstreit einiger Gruppen gibt. Toll, so wird erreicht, dass mehr und mehr Kilometer erradelt werden.
Im Jahr 2021 wurden auf unsere Initiative hin Radservicestationen in allen drei Teilorten errichtet, gefördert durch das EU-Förderprogramm „LEADER Regionalbudget“.
Auch wurde im letzten Jahr eine Bestandsaufnahme von Problempunkten bzgl. Fahrradverkehr in der Gemeinde durchgeführt und als Radverkehrskonzeption vorgestellt. Erste Maßnahmen sollen hier in Rettigheim Richtung Östringen umgesetzt werden. Wurden hier von der Gemeinde, wie im Juli geschrieben, die nötigen Anträge bis Oktober eingereicht?
Mit viel Werbung wurde außerdem erreicht, dass bei der ADFC Befragung auch in Mühlhausen eine genügend hohe Beteiligung erreicht wurde, sodass die Ergebnisse auch veröffentlicht wurden.
Positiv fällt auf, dass nach unserem Bericht zur Situation bei Fahrradabstellmöglichkeiten inzwischen an vielen Stellen (Waldstadion etc.) neue Abstellmöglichkeiten geschaffen wurden.
Carsharing
Seit 2022 gibt es auch in Mühlhausen Carsharing mit mikar. Dieses Angebot wird genutzt, wie häufig wurde bisher leider noch nicht vorgestellt. Nach diesem ersten Schritt sollten wir versuchen, das Fahrzeugangebot zu erweitern und auch ein kleineres Auto eventuell elektrisch in das Programm aufzunehmen. Der Blick richtet sich sehnsüchtig in unseren Nachbarkreis Karlsruhe. Dort gibt es mit der ZEO Initiative ein tolles Carsharing-Programm auch in den kleineren Städten und Orten.
ÖPNV
Für den öffentlichen Nahverkehr wurde Anfang dieses Jahres das 1 EURO Ticket für den innerörtlichen Busverkehr eingeführt. In einigen Nachbargemeinden (Malsch, Walldorf) gibt es sogar ein kostenloses Angebot. Allerdings haben diese Angebote doch einige Nachteile. Will ich von Mühlhausen nach Malsch fahren, kann ich mir nun überlegen, ob ich für 1 EUR bis Malscher Straße in Rettigheim fahre, dann nach Malsch laufe, um dann in den kostenlosen nächsten Bus einzusteigen. Oder ob ich halt den Ticketpreis komplett zahle. Mal schauen, wie das Angebot angenommen wird. Bzgl. bedarfsgerechter Angebote zu Randzeiten und am Wochenende besteht immer noch Nachholbedarf, gerade sonntags. Hier sollten eventuell die Ruftaximöglichkeiten wieder stärker beworben werden. Denn wirklich bekannt sind diese nicht, da sie auch an den Haltestellen nicht aufgeführt sind. Auch fehlt eine Ruftaxilinie zum Bahnhof Rot-Malsch.
Verkehrsinfrastruktur
Auch die Instandhaltung des Straßennetzes in der Gemeinde ist ein Punkt, der immer wieder auf der Tagesordnung steht. Viele Straßen sind nicht mehr im guten Zustand und müssen ertüchtigt werden. Dazu ist viel Geld nötig. Hier ist es wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen.
Auch der weitere Ausbau der Bushaltestellen ist bereits angelaufen. Die Nutzer*innen des ÖPNVs warten bereits an vielen Stellen auf bessere Wartesituationen.
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2024 | Gemeinderat | Mobilität | Ortsverband | Wahlen
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