
09.02.26 –
In der umfangreichen Januar-Sitzung des Gemeinderats standen viele, aber durchaus interessante Themen auf der Tagesordnung, die sich in drei Bereiche einteilen lassen:
In dieser Ausgabe möchten wir näher auf den ersten Themenblock Umwelt, Klima und Natur eingehen.
Hier stellte Förster Bernd Niederer sachlich die wirtschaftlichen Zahlen vor: Ausgaben, Einnahmen des letzten Jahres und die Planung für das kommende Jahr. Außerdem stellte er dar, welche Holzmengen in den letzten Jahren geplant und ungeplant entnommen wurden. Alle 10 Jahre wird ein „Generalplan“ erstellt, an dem sich dann die Bewirtschaftung orientiert. Für die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen gab Gemeinderat Genter eine kurze Stellungnahme ab. Dabei dankte er dem Förster für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde und die gute Darstellung dieses eher trockenen Themas. Außerdem stellte er klar, dass man den Gemeindewald nicht nur als Wirtschaftsgut betrachten darf, sondern auch als „Kulturgut“. Der Wald ist Teil unserer Heimat. Leider muss er auch oftmals für unsachliche Auseinandersetzungen zum Thema Windkraft und erneuerbarer Energieversorgung herhalten. Dabei sieht man doch gerade am Wald den fortschreitenden Klimawandel und die Auswirkungen direkt hier vor Ort. Um so mehr sind die Anstrengungen wertzuschätzen, unseren Wald „zukunftssicher“ zu machen, durch die aktuelle Arbeit und auch durch die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Zum Abschluss stellte Gemeinderat Genter noch die Frage nach dem vor einigen Jahren eingerichteten Naturwald. Förster Niederer regte an, dies im Rahmen einer Waldbegehung zu vertiefen.
Die Gemeinde hat die Energieagentur des Rhein-Neckar-Kreises „KLiBA“ mit dem Energiemonitoring für die gemeindeeigenen Liegenschaften beauftragt. Durch dieses Monitoring können zum einen Probleme schneller erkannt werden. Außerdem wird die Datenbasis für zukünftige Investitionsentscheidungen gelegt.
Im Detail konnte man deutlich externe Einflüsse wie Witterung etc. an den Zahlen der letzten Jahre erkennen. Klar ist aber auch: der Energie und Wasserverbrauch ist im Schnitt relativ konstant. Dies heisst auch, dass aktuell unsere CO2e Bilanz sich (noch) nicht verbessert. In Hinblick auf die gesetzten Ziele ist das zu hinterfragen. Ja, einige aktuelle Massnahmen versprechen hier (langfristig) Verbesserungen, so die Erzeugung von Sonnenstrom oder die Erstellung des Nahwärmenetzes in Tairnbach. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED hat schon einige Einsparung gebracht. Hier sollten wir auch noch die weiteren Straßenlampen umstellen. Bei den recht konstanten Stromverbräuchen in unseren Liegenschaften müssen wir auf eine weitere Änderung des zugrundeliegenden Strommixes in Richtung Erneuerbarer Energie setzen. Denn damit verbessert sich dann auch die CO2e Bilanz der Gemeinde. Weitere Massnahmen werden sich auch aufgrund der Verschlechterung der Haushaltslage nur langsam realisieren lassen.
Bereits Ende Oktober letzten Jahres wurde der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen einer gut besuchten Informationsveranstaltung die Wärmeplanung vorgestellt. Danach konnten von Bürgern, aber auch von betroffenen Unternehmen, Stellungnahmen und Anregungen vorgebracht werden. Dies geschah nur von unseren Energieversorgern und führte zu keiner Änderung des Abschlussberichts.
Interessant ist, dass es eine regelmäßige Fortschreibung der Planung geben muss, in die dann auch neuere Erkenntnisse einfließen können, z.B. der Ausbau im Bezug auf Wasserstoff-geeignete Netze.
Der Abschlussbericht wird nun im Internet veröffentlicht und ist dort zugänglich.
Kategorie
2026 | Energie | Gemeinderat | Klima | Umwelt
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